Wald ist mehr als die Summe seiner Bäumen

E-MTB Tour #1: "Waldbilder"

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Wald in der Rhön gibt es seit 10.000 Jahren. Und das in höchst unterschiedlichen Ausprägungen. Den baumfreien Tundren am Ausgang der letzten Eiszeit folgten Birken- und Kiefernwälder. Für einen gewissen Zeitraum gab es „Wälder“ die fast nur aus Haselnusssträuchern bestanden. Es folgten wärmeliebende Eichenwälder, gemischt mit Linden und Ulmen. Als sich das Klima vor rund 3.000 Jahren etwas abkühlte, war der Weg frei für die Buche, die das Waldbild er Rhön bis in die heutige Zeit prägen sollte. Auch heute würden man auf nahezu geschlossenen Buchenwälder blicken, unterbrochen lediglich von Blockschutthalden, Mooren und Gewässern, gäbe es nicht den Menschen, der die Buchenwälder nicht nur zurückdrängte, sondern auch deren Erscheinungsbild durch Nutzung ebenso nachhaltig veränderte wie das gesamte Landschaftsbild der Rhön. Neben der einmaligen Offenlandschaft der Rhön treffen wir heute somit auch auf eine Vielzahl unterschiedlichster Waldbilder.
Einige dieser Waldbilder, z.T. fast urwaldähnlich, z.T. Ergebnis menschlicher Eingriffe, besuchen wir auf unser Mountainbiketour „Waldbilder“. Dabei wird auch die Frage zu beantworten sein, wie – Stichwort Klimawandel - mancher Wald in 10, 50 oder 100 Jahren aussehen könnte.

Wer sich für einen kurzen Abriss zur Wald- und Forstgeschichte der Rhön interessiert, der kann hier klicken.

  • Länge der Tour: 45 km - 50 km
  • Höhenmeter: 1.200 bis 1.400
  • Zeitdauer: ca. 5 bis 7 Stunden
  • Einkehr: ja
  • Startzeit: 10.00 Uhr
  • Mindestteilnehmerzahl: 4

Fahrtechnik:
Die Mountainbiketour "Waldbilder" führt uns hauptsächlich über naturnahe oder geschotterte Waldwege. Wenige Teilstrecken laufen auf Asphalt. Einige Passagen - vorzugsweise auf Pfaden - sind leicht verblockt - hier müssen größere Stein um- oder überfahren werden. (Singletrailskala. S0 bis S1).
Die Grundtechniken des Mountainbikens wie der richtige Einsatz der beiden Bremsen oder auch die Gewichtsverlagerung auf dem Rad sollten beherrscht werden.
Dabei obliegt die Entscheidung, ob ein Streckenabschnitt gefahren wird oder nicht, in jedem Fall dem Teilnehmer selbst. Schieben ist keine Schande, die Tour ist kein Rennen. Bei nächster Gelegenheit werden wir auf alle, die etwas vorsichtiger fahren möchten, warten.

Kondition:
Ist bei einer E-Biketour eigentlich nicht das Thema. Die Tour ist so geplant, dass sie mit einem gut gewarteten Akku von 500 Wh und einer mittleren Unterstützungsstufe in einem Zug durchfahren werden kann. Nach ca. der Hälfte bzw. 3/4 der Strecke besteht die Möglichkeit, den Akku zu laden. Dazu muss das Ladegerät mitgeführt werden. Von der durchgängigen Nutzung der höchsten Unterstützungsstufe wird abgeraten. Körperlich sollte man in der Lage sein, vier bis fünf Stunden im Sattel zu verbringen.

  • ein technisch einwandfreies Mountainbike - Hardtail oder Fully
  • ein geeigneter Fahrradhelm (Pflicht!)
  • dem Wetter (auch dem zu erwartenden) angepasste Bekleidung (Trikot, Bike-Hose, Wind- und / oder Regenjacke)
  • Fahrradhandschuhe (empfohlen)
  • Fahrradbrille (empfohlen)
  • Tagesrucksack mit Trinkflasche, Riegel, persönliche Dinge
  • Ersatzschlauch
  • Falls vorhanden einen Ersatzakku
  • Ladegerät für den Fahrradakku

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